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Erneuerbare Energien

Neues Projekt zur Energieversorgung der Energieregion Hümmling mit Erneuerbaren Energien

Foto: Harald Fricke, 3N

Wie kann es gelingen, die Energieregion zukünftig zu 100% mit Erneuerbaren Energien zu versorgen? Antworten auf diese Fragen soll das neue Projekt "Biomasse-Integration zur SytemOptimierung in der Energieregion Hümmling mit ganzheitlichem, sektorübergreifendem Ansatz (BISON)" unter der Projektleitung von 3N liefern. Auf Basis des Ist-Zustandes sollen optimale Transformationspfade entwickelt werden. Da die Region Hümmling schon heute durch nahezu 100% erneuerbaren Strom versorgt wird, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Zielzustand im Laufe der nächsten 10 - 20 Jahre erreichen lässt. Für die Studie werden die mittel- und langfristigen Entwicklungen anhand von zwei Zeitschritten betrachtet (2025 und 2040). Ausgehend von einer ganzheitlichen Systemanalyse wird die Umsetzung eines virtuellen Kraftwerkes in der Projektregion durch Vernetzung von Windparks, Biogasanlagen und Biomassekraftwerken, die Einbindung von verschiedenen Speichertechnologien und einen auf die Systemintegration und Flexibilisierung ausgerichteten Biogasanlagenbetrieb entwickelt.

Zum Projektkonsortium gehören die Energieregion Hümmling, die INTIS GmbH aus Lathen, die GeLa-Energie GmbH aus Lünne sowie das Cutec-Forschungszentrum an der TU Clausthal und die HAWK-Hochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen mit dem Fachgebiet für Nachhaltige Energie- und Umwelttechnik. Weitere Beteiligte sind die Unternehmen Enercon und die Audi, die an der Projektkonzeption maßgeblich mitgewirkt haben.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Die Laufzeit des Projekts beträgt 2 Jahre. Projektbeginn ist der 01.08.2019.